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Andrea Feiertags Taschenkunst in der Chicklit

Andrea Feiertags Taschenkunst – l’arte tascabile – Pocket Art – Art to Pocket in der Buchhandlung Chicklit. Ein Beitrag von Georgie Gruber und Sara Ablinger

 
Seit vergangener Woche sind in der Buchhandlung Chicklit ausgewählte Werke von Andrea Feiertags Taschenkunst zu bewundern. Die Finissage wird Mitte/Ende März 2013 stattfinden und wird noch bekanntgegeben.
„Im Hier und Jetzt sein und kucken, was da entstehen will. Es ist eher so, dass die Farben mich finden, ich plane sie nicht. Es ist auch, entstehen lassen, was entsteht, ohne mich zu reglementieren. Es hat viel mit Experimentieren zu tun.“ (Andrea Feiertag)
Das Format Taschenkunst geht auf die Initiative von Künstlerinnen aus dem norddeutschen Raum Anfang der 2000er Jahre zurück. Diese Idee war (und ist) zur Nachahmung ausgerufen und verbreitet sich immer noch. Zu Beginn wurden Kriterien für die Teilnahme an Ausstellungen ausgegeben. Diese Kriterien lassen künstlerischen Objektivierungen außen vor, beziehen sich lediglich auf Normen, die sich an funktionalen Chipkarten orientieren. Auf diese Weise soll zur Verbereitung von Originalen beigetragen werden. Taschenkunst soll adzu anregen, das Sehen zu schulen, wobei Autodidaktinnen gleichermaßen eingeladen sind wie professionelle Künstlerinnen. Tauschen von Taschenkunst ist erwünscht und über bereits bestehende Webkontakte (siehe unten) und in Selbstorganisation möglich.
Taschenkunst sind kleine originale, laminierte Kunstwerke im Format einer Kredikarte und mit einem begrenzten Preis von 10€.  Damit ist Kunst nicht mehr einer Elite vorbehalten, sondern einer breiten Masse zugänglich und mobil einsetzbar.
„Taschenkunst ist Schulung des Sehens. Ein Museum, eine Kunstsammlung in der Tasche. Mit Taschenkunst können Ausstellungen ohne großen Aufwand von Galerie zu Galerie, von Stadt zu Stadt und Land zu Land wandern.“ (Adelheid Kilian, eine der Begründerinnen des Taschenkunst-Konzepts)
Die 1961 in Berlin geborene Künstlerin Andrea Feiertag beschäftigt sich mit Malerei und Fotografie sowie Musik. Sie formiert mit Ellis Lennart das musikalische Duo „burn-in“. Thematische Schwerpunkte sind seit 1974 Politik und Antifaschismus, seit 1980 Feminismus und Lesbischsein. 2010 kommt sie in Flensburg mit Taschenkunst in Berührung. Beim Radfahren durch New York City entstanden 1732 Fotografien für Taschenkunst, die teilweise mit dem Computer nachbearbeitet wurden. Es folgen Gruppenausstellungen zum Thema Taschenkunst in Flensburg in den Jahren 2010 und 2011 sowie in Nordfriesland 2011 und 2012. Eine Einzelausstellung von Andrea Feiertags Werken gab es 2011 beim Frauenmusikfestival im Hunsrück zu sehen. Andrea Feiertag war Mitarbeiterin im frauen.notruf Flensburg und lebt derzeit im Ricam Hospiz in Berlin.
 

Ausstellung bis Mitte/Ende März in der Buchhandlung ChickLit
Kleeblattgasse 7
1010 Vienna

 

Weitere Infos zu Taschenkunst und ihren Vertreter_innen:

 
www.taschenkunst-berlin.de
http://www.werkstattgalerie-augenblicke.de/Taschenkunst45.0.html
http://www.nordfriesen.info/index.php/kultur/306-taschenkunstausstellung-im-herrehaus-zu-hoyerswort
Presseankündigung zu einer Ausstellung von Andrea Feiertag:
http://www.solvejkrueger.de/101301.html
http://www.taschenkunstbruns.de/
http://www.s406056938.online.de/taschenkunst/index.html
http://www.piccolo-s.de/taschenkunst/

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