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Queere migrantische Filmtage

Vom 4.-9. November 2013 finden die Zweiten queeren migrantischen Filmtage statt. Das Programm erzählt von der Vielfalt queeren Lebens von Wandel und Wanderungen, es sind Geschichten, die zum Nachdenken inspirieren, vielfältig und bunt wie der Regenbogen.
Alle Vorstellungen im Schikanederkino, Margaretenstraße 24, 1040 Wien. Übrigens: die Ausgabe der Gratiskarten (alle Vorführungen sind natürlich mit freiem Eintritt) beginnt eine Stunde vor Beginn der Vorstellung!
Montag, 4. November 2013 19:30 | FLOATING SKYSCRAPERS (PLYNACE WIEZOWCE)
Feierliche Eröffnung der Filmtage durch die Stadträtin Sandra Frauenberger
In Anwesenheit des Produzenten Roman Jarosz
Gewinner der Auszeichnung der queeren migrantischen Filmtage 2013
Zwischen einer verliebten Freundin, einer anhänglichen Mutter und einem leidenschaftlichen Coming-Out: das Leben des jungen Schwimmers Kuba in Warschau steht gerade vor einer großen und spannenden Wende. Das entstandene Gefühlschaos ist universell und dennoch so einzigartig polnisch. (93 Minuten, Polen, 2013, Regie: Tomasz Wasilewski, mit Mateusz Banasiuk, Marta Nieradkiewicz und Bartosz Gelner, OmdtU)
Dienstag, 5. November 2013 19:00 | ZENNE – DANCER
Diese drei Freunde könnten unterschiedlicher nicht sein: Daniel, ein Photojournalist aus Deutschland auf Selbstentdeckung in Istanbul; Can, ein extravaganter und lebenslustiger Bauchtänzer; und Ahmet, der aus dem konservativen Südosten der Türkei stammt und sich seinem Wunsch nach Freiheit und Ehrlichkeit bis ans Lebensende widmet. Basiert auf einer wahren Geschichte. (99 Minuten, Türkei, 2012, Regie: Caner Alper und Mehmet Binay, mit Kerem Can, Giovanni Arvaneh und Erkan Avci, OmdtU, tlw. dt. OF)
Dienstag, 5. November 2013 21:00 | YOSSI (HA-SIPUR SHEL YOSSI)
Wer sich mit queerem Kino beschäftigt, wird die Liebesgeschichte von Yossi und Jagger bestimmt kennen. Dieser Film ist ein Sequel, in dem der inzwischen zehn Jahre ältere Dr. Yossi Gutmann über seine Liebe von damals nachdenkt und mithilfe eines jungen Soldaten in sich die Flamme der Liebe wieder aufleben lässt. (84 Minuten, Israel, 2012, Regie: Eytan Fox, mit Ohad Knoller, Shlomo Sadan und Oz Zehavi, OmdtU)
Mittwoch, 6. November 2013 19:00 | QUEER DIVERSITY PROJECT: DIE BACKSTAGE STORY
Der von MiGaY und der HOSI Wien mitproduzierte Kurzfilm „Queer Diversity Project“ zeigt die Vielfalt der in Österreich lebenden und liebenden Menschen aus der LGBT-Community und wurde in März 2013 vorgestellt. Parallel dazu ist eine Backstage Story entstanden, die die Menschen die daran teilgenommen haben näher bringt und ihre Ansichten, Aktivitäten und Interessen darstellt. (45 Minuten, Österreich, 2013, Regie: Melanie Schiller, Dokumentarfilm, dt. OF, tlw. ÖGS, durchgehend untertitelt)
Mittwoch, 6. November 2013 20:00 | FREMDES UFER
In diesem Film begegnen uns drei junge lesbische Frauen – ursprünglich aus der Türkei, Russland und dem Kongo – und zeigt ihren Alltag an der Schnittstelle zwischen Migration und Sexualität. Sie erzählen über Diskriminierung und Unverständnis, aber auch um den Wunsch, die eigene Herkunft im Einklang mit der eigenen Sexualität zu leben. (35 Minuten, Deutschland, 2013, Regie: Gina Wenzel und Marie Euler, Dokumentarfilm, dt. OF)
Mittwoch, 6. November 2013 21:00 | KÜSS MICH (KYSS MIG)
Der Vater von Mia würde gerne die Mutter von Frida heiraten. Das Kennenlernen der beiden Töchter bei der Verlobungsfeier ihrer Eltern – Frida ist geoutet lesbisch, Mia mit einem Mann verlobt – bringt eine leidenschaftliche Liebe der beiden Frauen herbei und führt zu einer Reihe von Verstrickungen, die selbst im kühlen Norden nicht ohne Drama verlaufen können. Schwedens erster lesbischer Film ist ein wahres Schmuckstück! (105 Minuten, Schweden, 2011, Regie: Alexandra-Therese Keining, mit Ruth Vega Fernandez, Liv Mjönes und Krister Henriksson, OmdtU)
Donnerstag, 7. November 2013 19:00 | EAST/WEST – SEX & POLITICS
In Anwesenheit des Regisseurs Jochen Hick
Gewinner der Dokumentarauszeichnung der queeren migrantischen Filmtage 2013
Aktueller denn je zuvor, dieser Film ist ein Aufruf für mehr Solidarität mit der LGBT-Community in Russland, die sich heute einer Schikane ausgesetzt sieht die im heutigen Europa ihresgleichen sucht. Der Rückblick auf das Verbot der Pride-Paraden in 2006 und 2007 stellt eine Reise zu den Wurzeln des heutigen Problems dar, aber auch ein Erfahrungsbericht über die Überlebensstrategien der LGBT-Aktivist_innen in Russland. (97 Minuten, Deutschland, 2008, Regie: Jochen Hick, Dokumentarfilm, OmdtU, tlw. dt. OF)
Donnerstag, 7. November 2013 21:00 | PEDRO
1994 war Pedro Zamora der erste geoutete HIV-positive Homosexuelle, der in einer weltweit ausgestrahlten Reality Show teilgenommen hat. Seine Teilnahme an diesem Programm gab einem breiten Publikum die Chance, sich mit HIV und AIDS auseinanderzusetzen, und Pedro wurde zu einem Botschafter für den Kampf mit HIV. Die bewegende Lebensgeschichte dieses aus Kuba stammenden Jungen wird hier mit kräftigen und rührenden Bildern erzählt. (90 Minuten, USA, 2009, Regie: Nick Oceano, mit Alex Loynaz, Justina Machado, Hale Appleman, OmdtU)
Freitag, 8. November 2013 20:00 | FUCKING DIFFERENT NEW YORK
In Anwesenheit des Produzenten Kristian Petersen
Die Idee des queeren Crossovers – lesbische Filmemacherinnen, die schwule Geschichten aus ihrer Sicht erzählen, und umgekehrt – ist das Herzstück der Kurzfilmserie „Fucking Different“. Das zweite Projekt in der Serie dreht sich um New York und bringt 12 spannende und interessante Kurzfilme, Einblicke jenseits des üblichen im Big Apple. (70 Minuten, Deutschland, 2007, Regie: Kristian Petersen, Dan Borden, Abigail Child, Lala Endara, Stephen Gallagher, Samara Halperin, Barbara Hammer, Keith Levy, Hedia Maron, Andre Salas, Todd Verow, Amy von Harrington und Jack Waters, OmdtU)
Ab Montag, 21. Oktober können Karten unter office@migay.at (bis zu 2 Stück pro Vorstellung) auch per E-Mail reserviert werden (mit Nennung des Namens und der Vorstellung, für den Karten reserviert werden). Reservierte Freikarten sind bis zu 20 Minuten vor Beginn der Vorstellung abzuholen! Bei nicht fristgerecht erfolgter Abholung verfällt die Reservierung, da im Kinosaal nur begrenzt Plätze vorhanden sind! Für Rückfragen sind wir unter office@migay.at jederzeit erreichbar.

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