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Call for Papers – Doing Gender in Exile

Die Frauen-AG der Österreichische Gesellschaft für Exilforschung (öge) lädt zur internationalen Konferenz Doing Gender in Exile ein, die von 18.-20. Oktober 2017 in der Aula am Campus der Universität Wien stattfinden wird.

Die aus Österreich vertriebene Filmregisseurin Erica Anderson war im Exil Teil eines queeren Netzwerks.

Die aus Österreich vertriebene Filmregisseurin Erica Anderson war im Exil Teil eines queeren Netzwerks.


In der Exilforschung ist in den letzten Jahren der Gender-Aspekt verstärkt in den Fokus der Forschung gerückt. Daher soll  mit dem Thema Doing Gender in Exile das Exil als Labor für die Transformation von Geschlechtlichkeit und sexuellen Identitäten neu in den Blick genommen werden. Unter Exilbedingungen können Menschen wesentliche Handlungsräume verlieren, aber auch gewinnen – und solch eine Neupositionierung im öffentlichen wie im privaten Raum kann Konstruktionen und Haltungen im Zusammenhang mit eigener und fremder Geschlechtlichkeit verändern. Gerade im Kontext der Exilforschung wurden diese Prozesse noch immer nicht ausreichend beachtet und analysiert.
Doing Gender in Exile soll das Forschungsfeld für neue theoretische Impulse seitens der Gender Studies, der transnationalen Geschlechtergeschichte und der Migrationsforschung öffnen.
Das Organisationsteam freut sich auf Einsendungen von (Nachwuchs-)Wissenschafter_innen aus allen Disziplinen in den Tagungssprachen Deutsch und Englisch.
Eingereicht werden können Abstracts (max. 1.500 Zeichen) für Beiträge von ca. 20 Minuten gemeinsam mit einem Kurz-CV bis 31. Oktober 2016.
Nähere Informationen: Call for Papers

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