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Auf dem Weg zu einem Mahnmal

Nun wird es ernst. Die Diskussion über die Errichtung eines Wiener LGBTIQ-Gedenkzeichens geht in die Endrunde.

Am 5. Oktober lud die Wiener Antidiskriminierungsstelle (WASt) zu einem Workshop-Abend mit Bürger_innenbeteiligung, in der noch einmal zentrale Fragen ein Mahnmal betreffend, diskutiert werden sollten. Wie lässt sich der zeitliche Rahmen des Gedenkens eingrenzen? Wessen soll gedacht werden? Welche Ansprüche haben wir an die Form der Sichtbarmachung der einzelnen Opfergruppen? Welche Erwartungen haben wir an das Gedenkzeichen? Welche Qualitätskriterien stellen wir an den Standort und die Art sowie auch die ästhetische Form des Gedenkens? Was soll das Gedenkzeichen beziehungsweise der Ort des Gedenkens auslösen? Wie soll das Gedenkzeichen mit der Stadt und der Gesellschaft interagieren? Wie kann ein historisches Gedenken in der heutigen Zeit verankert sein und positive Impulse für einen aktuellen Diskurs auslösen?

Ergänzung des Denkmals für die Opfer des Nationalsozialismus am Morzinplatz durch einen Balken mit den fehlenden Opfergruppen durch das ÖLSF (Österreichisches Lesben- und Schwulenforum) 1999

Am 24. Oktober findet der zweite Abend statt, an dem insbesondere mögliche Standorte besprochen werden sollen. Der am Dienstag, 24.10.2017 von 18.00 bis 21.00 Uhr im Wiener Rathaus, Top 24 (EG, Zugang über den Arkadenhof) statt.
Wir bitten um rege Beteiligung an diesem nächsten wichtigen Schritt auf dem Weg zur Realisierung eines LGBTIQ-Gedenkzeichens in Wien. Verbindliche Anmeldung bitte bei Frau Susanne Böhm (WASt) unter Tel. 01-4000-81449 oder Mail wast@gif.magwien.gv.at

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