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Lesbisches Leben in China

Verfasst von am 9. Januar 2015 – 13:37Kein Kommentar

Im Rahmen des 2. Queer History Days präsentiert das Zentrum QWIEN in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Liga für Menschenrechte und der HOSI Wien die Fotoausstellung LA LA LIFE- ein Report über Liebe zwischen Resignation und Protest von Fabian Weiss über lesbisches Leben in China.

(c) Fabian Weiss

(c) Fabian Weiss

Fabian Weiss hat für sein fotographisches Portfolio über die Lebenssituation lesbischer Frauen in China den CNN Journalist Award 2013 gewonnen.  Die Jury nannte die Bilder, die Einblicke in das Leben der Frauen des LaLa Shalongs, einem Treffpunkt für homosexuelle Frauen in Peking, gewähren „poetisch, ausdrucksstark und sehr authentisch“. Es ist beeindruckend, “dass Weiss es geschafft hat, das Vertrauen der Frauen zu gewinnen und ihnen so nahe zu kommen, dass auch der Betrachter sich nah fühlt“, so die Jurybegründung weiter.

Fabian Weiss, der in Wien und London Fotojournalismus studierte, hat sich mit LaLa Life nicht zum ersten Mal mit Leben und Lieben im modernen China beschäftigt. Bereits in seiner Arbeit Conceptions of Love, die er 2011 als Fotobuch im Eigenverlag veröffentlichte, zeigte er auf ebenfalls einfühlsame Weise die Probleme auf, mit denen sich viele Chines_innen – hin und her gerissen zwischen althergebrachten Traditionen und dem Ideal des Strebens nach freier Liebe und Selbstverwirklichung – konfrontiert finden. Die zusätzlichen Schwierigkeiten, die dies vor allem für lesbische Frauen mit sich bringt, in Bildern einzufangen, ohne dabei ins voyeuristische abzugleiten, brachte ihm den CNN Journalist Award in der Kategorie Foto ein.

(c) Fabian Weiss

(c) Fabian Weiss

Bis in die späten 1990er Jahre galt Homosexualität in China noch als „ illegale Aktivität“, bis 2001 als Geisteskrankheit. Auch heute stehen homosexuelle Paare oft unter großem Druck und können sich zumeist nicht öffentlich zu ihrer Liebe bekennen und führen ein Leben im „dazwischen“, aus Angst vor sozialer, politscher und ökonomischer Ausgrenzung oder gar Verfolgung. Ziel der Ausstellung, die Anwesenheit der Vizepräsidentin der Liga für Menschenrechte Mag.a Therezija Stoisits eröffnet wird, ist es Menschenrechte und das unbekannte lesbische Leben in China sichtbar zu machen.

Eröffnung: Mittwoch 14. 1., 18.30 Uhr, Gugg, Heumühlgasse 14, 1040 Wien

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