Blutige Parade
Ein Dokumentarfilm über die schwul-lesbische Paraden in Moskau 2006 und 2007
2006 und 2007 begleitete Jochen Hick die politischen Entwicklungen und gewalttätigen Auseinandersetzungen um die Gay Pride in Moskau, die von rechtsradikalen und kirchlichen Gruppen brutal aufgelöst wurde, ohne dass die Moskauer Polizei helfend eingeschritten wäre. Der Film gibt aber auch einen Einblick in die Moskauer Szene, nicht alle wollen dem Weg in die Öffentlichkeit, den Paradenorganisator Nikolai Alekseev verfolgt, mitgehen. Persönliche Porträts, die sozialen Probleme von Schwulen und Lesben in der Millionenmetropole und Szenetreffs werden von Jochen Hick gezeigt, die Interpretation aber seinen ZuseherInnen überlassen. Ein Film, der zu Diskussionen anregt.
Daher gibt es im Anschluss an den Film eine Podiumsdiskussion:
Moderation: Irene Brickner (Der Standard)
DiskussionsteilnehmerInnen: Jochen Hick (Regisseur),
Susanne Scholl (ORF-Korrespondentin in Moskau),
Stefan Schennach (Abg. z. BR, Vorstand der Österreichisch-Russischen Freundschaftsgesellschaft),
Kurt Krickler (Menschenrechtskoordinator im Vorstand der EPOA)
ein/e Vertreter/in von Amnesty International (angefragt),
East West – Sex & Politics
Dokumentarfilm D 2008
Regie: Jochen Hick
Samstag 20. Juni
Stadtkino, Schwarzenbergplatz 7-8, 1030 Wien
Film: 19.00 Uhr
Diskussion: 21.00 Uhr
Beide Eintritt frei!