office@qwien.at   +43 (0)1 966 01 10

Jobausschreibung Öffentlichkeitsarbeit

QWIEN, das Zentrum für queere Geschichte, wächst. Im Jahre 2020 konnten wir das Archiv erweitern und teilweise umbauen, jetzt suchen wir eine*n an queerer Geschichte und an unsere Arbeit eine*n interessierte*n Mitarbeiter*in (m/w/d) für Öffentlichkeitsarbeit und interne Organisation, Teilzeit (8 Wochenstunden). Die Tätigkeiten umfassen dabei: Entwicklung von Strategien für den gesamten Bereich Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation Verwaltung von

Bitte weiterlesen …

Historisches Lesefutter

Der renommierte Medizinhistorischer Florian G. Mildenberger hat den ersten Teil einer historischen Romanbiografie über einen fiktiven, schwulen Prinzen vorgelegt. Andreas Brunner hat Der letzte Schwan gelesen. Mitunter ist es ja ein schwieriges Unterfangen, wenn Wissenschaftler*innen sich ins weite Feld der Belletristik verirren. In der Wissenschaft gibt es klare Regeln, eine von der Fragestellung oft vorgegebene

Bitte weiterlesen …

Widersprüchliches Leben

Der Historiker Raimund Wolfert, der sich u.a. um die Erforschung unterschiedlicher Strömungen der Homosexuellenbewegung große Verdienste erworben hat, hat eine Biografie des deutschen Juristen Botho Laserstein geschrieben. Beim Lesen mancher Biografien kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Biografierenden gegenüber den Biografierten die nötige Distanz vermissen lassen und statt einer kritischen Lebensbeschreibung eine

Bitte weiterlesen …

Vieldeutiges Leben

Was schreiben über einen Roman, der allseits gelobt wurde, der von berufenen Literaturkritiker*innen schon in Bezug zu Didier Eribon und Eduard Louis, den schwulen Literaturstars aus Frankreich, gestellt wurde? Neben den literarischen Qualitäten ist es vor allem die Darstellung der schwulen Geschichte, die dieser Roman so lesenswert machen . Von Andreas Brunner Folgt man dem

Bitte weiterlesen …

Zeugnis einer fotografischen Liebe

Am 14. Dezember wäre der französische Autor und Fotograf Hervé Guibert 65 Jahre alt geworden. Um Guibert, der zu Lebzeiten mit seinen offensiven Aids-Romanen Aufsehen erregte, ist es schon lange still geworden. Umso erstaunlicher war es, dass der Berliner Salzgeber Verlag letztes Jahr einen Fotoband von Hans Georg Berger und Hervé Guibert herausbrachte, der die

Bitte weiterlesen …

Aktuelle Forschung zur NS-Verfolgung

Kürzlich erschien in Einsicht 2020. Bulletin des Fritz Bauer Instituts eine Aufsatz der beiden Co-Leiter von QWIEN, Andreas Brunner und Hannes Sulzenbacher, in denen sie sich auf Basis ausgewählter Fallbeispiele mit der fortgesetzten Verfolgung homosexueller Männer durch die österreichischen Behörden in der Nachkriegszeit und der langjährigen Weigerung nach Wiedergutmachung widmen. In der Folge stellen wir

Bitte weiterlesen …

Ich bin am Webstuhl der Welt abhandengekommen

Nachruf auf Friedemann, den Teppichweber – von Andreas Brunner Besuchte man seine Facebookseite trat einem ein soignierter Herr entgegen, kurzes weißes Haar, ein gepflegter ebenso weißer, kurzer Bart, meist im weißen Hemd und Anzug, zumindest mit Gilet. Friedemann, der Teppichweber, wie er sich selbst am liebsten nannte, hieß mit bürgerlichem Namen Friedemann Hoflehner und war

Bitte weiterlesen …

Queer Andy

Erstmals seit mehr als zwanzig Jahren gibt es in Wien wieder eine große Ausstellung mit Werken Andy Warhols. Das mumok zeigt aber keine Retrospektive, sondern widmet sich dem Ausstellungsmacher Warhol und präsentiert dabei das praktische unbekannte queere Frühwerk des Pop-Art-Künstlers. Von Andreas Brunner Alle kennen die bunten Variationen von Marilyn Monroe und anderen Superstars, die

Bitte weiterlesen …

Albert Rausch, Bild: Henry-Benrath-Archiv

„Nur das eine, furchtbare – Andreas ist tot!“

Andrej Seuss skizziert in „Nur das eine, furchtbare – Andreas ist tot!“ die kurze, intensive Freundschaft zwischen dem jungen, Schweizer Künstler Andreas Walser und dem deutschen Schriftsteller Albert Rausch, die sich im Paris der späten 1920er-Jahre begegnen. Von Lena Leibetseder. Es ist reiner Zufall, dass sich Albert Rausch und der Schweizer Andreas Walser 1929 im

Bitte weiterlesen …

Hilma af Klint: Verkannte Pionierin

2018 stellt das Guggenheim Museum in New York Werke der weitgehend unbekannten Künstlerin Hilma af Klint aus. Die Ausstellung ist ein überraschender Erfolg und führt zur Wiederentdeckung der schwedischen Malerin, die ihrer Zeit voraus war. Julia Voss arbeitete in jahrelanger Forschung das Leben und Werk af Klints auf und veröffentlichte die erste Biografie über eine

Bitte weiterlesen …

en_GBEnglish (UK)