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QWIEN baut aus und um

Noch ist nicht alles fertig, aber langsam kehrt wieder Regelmäßigkeit in unseren Arbeitsalltag ein, waren wir doch in den letzten Wochen hauptsächlich damit beschäftigt, Regale auszuräumen, Material zwischen zu lagern und Platz zu schaffen für neue Regale und einen neuen Planschrank und vieles mehr. 

Die neue Portalbeschriftung (mit Praktikant Lukas)

Schon im letzten Jahr bekamen wir von unserer Hausverwaltung das Angebot, weitere Lagerräume im Haus zu günstigen Bedingungen zu mieten. Da die Archivräume von QWIEN ohnehin schon mehr als voll waren, griffen wir zu. Mit einer Sonderförderung der MA7 und nach coronabedingten Verzögerungen konnten wir Anfang Juli nun zur Tat schreiten. Zuerst den Planschrank mit hunderten Plakaten ausräumen, Regale, die einem Besprechungstisch Platz machen müssen, ebenfalls ausräumen und die Archivkartons, Ordner und Bücher zwischenzeitlich woanders verstauen, damit sie später, wenn die neuen Regale stehen, eine neue Heimat finden.

Die neuen Regale leer

Als erstes bekamen wir eine neue Beschriftung mit dem neuen Namen QWIEN – Zentrum für queere Geschichte über unseren Fenstern. Dann folgten zum dritten Mal in der über 10-jährigen Geschichte von QWIEN die genialen Regalbauer der Firma Forster und stellten in Nullkommanix die neuen Regale auf. Jetzt können wir wieder einräumen. Eine grobe Einteilung hatten wir schon vorher fixiert, jetzt sehen wir, wie viel zusätzlichen Platz wird haben. Das Archiv der Österreichischen Liga für Menschenrechte bekommt eine neue Heimat, in einem neuen Regal werden Objekte und Kunstwerke verstaut. Der Vorlass von Hermes Phettberg und die umfangreiche von den 1970er-Jahren bis heute reichende Sammlung an Zeitungsausschnitte finden einen neuen Aufstellungsort.

Die neuen Regale gefüllt. Im Vordergrund Bilder aus dem Nachlass von Wolfgang Reder.

Ebenso unsere Sammlung an Videos, DVDs, CDs, und Audio-Cassetten, die schon teilweise digitalisiert sind.

Alles gut verpackt

Währenddessen beginnen die Maler von WienWork mit ihrer Arbeit. Im Benützer*innen- und Hauptarbeitsraum werden Wände trockengelegt, verspachtelt, geschliffen und wunderschön weiß ausgemalt. Die Küche bekam einen neuen Bodenbelag und ebenfalls einen frischen Anstrich. Eine Woche herrschte Ausnahmezustand und Homeoffice (schon wieder) für unsere Mitarbeiter*innen. Nun konnten die gröbsten Arbeiten endlich abgeschlossen werden. Schön ist es geworden! Jetzt beginnt die Zeit des Räumens, Ordnens und der Neuaufstellung einzelner Bestände. Uns wird auch im Sommer sicher nicht fad!

PS: Wir suchen immer wieder ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, Praktikant*innen, agile Pensionist*innen, die uns entweder beim Ordnen unserer Bestände oder bei der Aufnahme derselben in unsere Archivdatenbank unterstützen, die – technikaffin – bei der Digitalisierung von Videos oder Audioaufnahmen mithelfen können, oder beim Fotografieren unserer umfangreichen Plakatsammlung zugreifen wollen.

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