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Nachruf auf Wolfram Setz

2010 hielt er die Festrede zur öffentlichen Präsentation von QWIEN im  Marmorsaal des Wiener Theatermuseums im Palais Lobkowitz. Anfang der Woche ist der Historiker und Herausgeber Wolfram Setz in Hamburg 82-jährig verstorben. Die Verdienste des 1941 in Stralsund geborenen Historikers sind nicht hoch genug einzuschätzen. Durch seine Arbeit aber auch durch seinen unermüdlichen Einsatz erfuhr

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Neues Forschungsprojekt zur Verfolgung weiblicher Homosexualität in der NS-Zeit

Die Historikerin Natascha Bobrowsky hat im Juli ein auf ein Jahr geplantes Forschungsprojekt zur Stigmatisierung und Verfolgung homosexueller Frauen in der NS-Zeit begonnen. Erstmals sollen dabei auch alle zugänglichen Akten und Zeugnisse aus den Bundesländern ausgewertet werden. Erst seit 2005 werden in Österreich homosexuelle Personen als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt. Nur rund sechs Prozent, der

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Fundstück des Monats (August 2023)

Flyer „BARBIE+KEN=HIV+“ Der Barbie-Film ist ja aktuell in aller Munde, aber schon 1996 gab es um die Puppen von Mattel große Aufregung, auch wenn die Puppen selbst dabei keine Rolle spielten. Der aus Tirol stammende Künstler Franz Wassermann wandte sich mit seinem Kunstprojekt gegen die Stigmatisierung von HIV-positiven und an Aids erkrankten Menschen. Er sammelte

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Queerer Bezirksspaziergang Alsergrund

Auch diesen Sommer gibt es wieder zwei Spaziergänge zur queeren Geschichte im 9. Bezirk. Start ist beim Polizeigefangenenhaus an der Rossauer Lände, das in der NS-Zeit als Kriminalpolizeileitstelle für viele Homosexuelle zu einem zentralen Ort der Verfolgung wurde. Da die Geschichte von Lesben, Schwulen und Trans*Personen über weite Strecken auch eine Geschichte ihrer Verfolgung ist,

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Fundstück des Monats (April 2023)

Vor siebzig Jahren erschien die abgebildete Nummer der in Hamburg erscheinenden Zeitschrift Der Weg. Die Monatsschrift für Freundschaft und Toleranz war eine der langlebigsten deutschsprachigen Homosexuellen-Zeitschriften der Nachkriegszeit. Nur der in der Schweiz erscheinende dreisprachige Kreis erschien über einen noch längeren Zeitraum. Zwischen 1951 und 1971 erschien monatlich eines der kleinformatigen Hefte mit Beiträgen aus

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Fundstück des Monats (Dezember 2022)

Ein T-Shirt mit Mehrwert – Es war ein Heidenspaß, das T-Shirt mit einem Motiv von Siegfried Anton Felder Anfang der 1990er Jahre in öffentlichen Verkehrsmitteln zu tragen. Auf den ersten Blick war die Zeichnung nicht sofort zu lesen, schauten Fahrgäste aber einmal genauer, merkte man, wie sich ihr Blick veränderte. Manche schauten indigniert weg, Andere waren

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Fundstück des Monats (Oktober 2022)

Nach der Sommerpause melden wir uns mit neuen Fundstücken aus dem QWIEN-Archiv zurück. Eines fand sich zufällig in der über 500 Titel und fast 20.000 Einzelnummern umfassenden Zeitschriftensammlung. „Auf Grund zahlreicher Zeugen soll der 31jährige gutbestückt und beschnitten sein“, zitiert das Kontakt- und Pornomagazin hom oh! unbekannte Gewährsleute. Die Information findet sich in einem Anfang

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Vortragsreihe von QWIEN auf Radio Orange!

Radio Orange sendet von Ende September bis November unter dem Titel „Queere Geschichte – Homosexualität und Nationalsozialismus“ die Beiträge der gleichnamigen Vortragsreihe von QWIEN. Ab Montag, 26. September 2022, kann man wöchentlich um 13:00 Uhr ein Folge dieser Reihe hören. Insgesamt wird es zehn Folgen geben. Die Vorschau auf diese kommende Sendereihe ist im Programm

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Vortragsreihe Teil 2 im Herbst „Homosexualität und Nationalsozialismus“

QWIEN – Zentrum für queere Geschichte– veranstaltet die zehnteilige Vortragsreihe „Homosexualität und Nationalsozialismus“ von Mai bis November 2022 an diversen Standorten in Wien. Im Herbst geht es mit 7 Vorträgen weiter! Erst im Jahr 2005 wurden in Österreich Homosexuelle als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt, ebenso fielen erst in dieser Zeit die letzten strafrechtlichen Bestimmungen gegen

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Beauftragung vom BMJ für die Studie „Vor dem Gesetz sind alle gleich?“

Das Justizministerium beauftragte das Zentrum QWIEN im Juni für die Studie „Vor dem Gesetz sind alle gleich?“- Eine Aufarbeitung zur Sichtbarmachung von Diskriminierung und Ungleichheit von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, nichtbinären, intersexuellen und queeren Personen im Justizbereich. Eine rechtshistorische Analyse wird die gesamte österreichische Rechtslage nach 1945 untersuchen. Dies ist ein Meilenstein für die Aufarbeitung

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