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Ein Regenbogen für NS-Opfer

Heute Vormittag wurde das „Denkmal für Männer und Frauen, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurden“ an seinem zukünftigen Standort im Resselpark am Karlsplatz präsentiert. „ARCUS (Schatten eines Regenbogens)“ von Sarah Ortmeyer und Karl Kolbitz wurde von der Jury einstimmig zur Realisierung empfohlen und von Kulturstadträtin Veronika Kaup-Hasler, Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr und dem Vorsitzenden

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Fundstück des Monats (Mai 2022)

Bei der Durchsicht einer Schenkung hielten wir unlängst ein unscheinbares braunes Packpapier-Quadrat in Händen. Im 70er-Jahre Design zwei stilisierte Gesichter, die „Wien’s irrstes Fest“ bewerben – Michael’s Bal Paré ’81. Wir hatten von diesem Event schon gehört, aber niemand konnte uns vorerst genaueres erzählen. Michael E. Buchgraber wirbt als Veranstalter in Lederhosen mit Bundfalten und

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Fundstück des Monats (April 2022)

Im Dezember 1949 formulierte die Österreichische Liga für Menschenrechte eine Presseaussendung, in der sie eine Neuregelung von Paragraf 129 Ib des österreichischen Strafgesetzes forderte. Dieser Paragraf verbot „Unzucht wider die Natur mit Personen desselben Geschlechts“ und sah dafür eine Strafe von einem bis zu fünf Jahren schwerer Kerkerhaft vor. Unser Fundstück des Monats April zeigt

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Max Kübeck – 50 Jahre Kunst

„Zu Malen habe ich begonnen, weil ich reiche Freunde hatte und Geschenke machen musste“, flunkert Max Kübeck mit für ihn typischem Understatement in einem Gespräch mit Marlene Streeruwitz, das auch auf Youtube zu finden ist. Eigentlich ist er Restaurator, der auch zu malen Begonnen hat, weil er „einen Platz in der Welt suchte“. Einen Platz

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Menschen ohne Geschichte sind Staub

Queeres Verlangen und Holocaust. Anna Hájková, Historikerin an der University of Warwick, erzählt in ihrem Buch anhand der Geschichten von vier jungen Leuten von queerem Verlangen, sexueller Gewalt, selbstgewählten Familien und homophober Ausradierung aus der Geschichte. Ob es um queere Töne geht, die mehrfach in Anne Franks Tagebuch auftauchen, oder ihre Begegnung mit der ersten

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Franz: Schwul unterm Hakenkreuz

Jürgen Pettingers Biografie „Franz: Schwul unterm Hakenkreuz“ erobert die Medienwelt. Warum das Buch als erschütterndes Dokument gegen das Vergessen gehandelt wird, beleuchten wir in dieser Buchrezension. Von Evangelista Sie Inhalt Wien, Handelskai 208. Am Sonntagnachmittag, 26. Mai 1940, wird Franz Leopold (Josef) Doms zum ersten Mal von der Polizei abgeholt. Er ist 17 Jahre alt.

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QWIEN soll ein queeres Kulturhaus werden

In einem Interview mit dem Schweizer Magazin Die Mannschaft hat Kulturstadträtin Veronika Kaup-Hasler die Erweiterung von QWIEN zu einem queeren Kulturhaus angekündigt. Im Regierungsprogramm von SPÖ und NEOS ist die „Verankerung queerer Geschichte in Wien und verstärkte Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit“ vereinbart. „Ein Forschungs- und Communityzentrum soll die LGBTIQ-Geschichte der Stadt dokumentieren, archivieren und vermitteln.“ QWIEN

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Der schönste Mann des deutschen Films

Das Filmarchiv Austria widmet dem Schauspieler Adolf Wohlbrück eine umfassende Retrospektive und eine Publikation spürt dem Leben und seinem beeindruckenden filmischen Werk nach. Andreas Brunner hat das Buch gelesen und freut sich auf die Filme. Er galt als schönster Mann des deutschen Films, war in seiner Paraderolle des eleganten Charmeurs ein Schwarm der Damen- wie

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Fundstück des Monates (November 2021)

HEAVEN-Club Was wären die 1990er-Jahre in Wien ohne das U4 gewesen? Und erst recht ohne den legendären HEAVEN-Club! Die Donnerstagnacht war für viele schwule Männer in diesen Jahren ein Fixpunkt im Wochenplan und der nachfolgende Freitag eine harte Prüfung, wenn man arbeiten musste. Neben verblassenden Erinnerungen vieler Männer, die auch langsam in die Jahre kommen,

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Queere Männer*

Offerus Ablinger zeigt seine queeren Männer*porträts in der Galerie Wir(r) im Raum noch bis 29. Oktober. In der kleinen Galerie Wir(r) im Raum zeigt der Künstler Offerus Ablinger seine in altmeisterlicher Manier mit feinem Pinselstrich und Lasur gemalten Porträts queerer Männer*. Ablingers fragmentierte Körper in barocken Windungen auf weißem Grund quasi in der Unendlichkeit oder

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