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Franz: Schwul unterm Hakenkreuz

Jürgen Pettingers Biografie „Franz: Schwul unterm Hakenkreuz“ erobert die Medienwelt. Warum das Buch als erschütterndes Dokument gegen das Vergessen gehandelt wird, beleuchten wir in dieser Buchrezension. Von Evangelista Sie Inhalt Wien, Handelskai 208. Am Sonntagnachmittag, 26. Mai 1940, wird Franz Leopold (Josef) Doms zum ersten Mal von der Polizei abgeholt. Er ist 17 Jahre alt.

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Fundstück des Monates (Jänner 2022)

Am 24. Dezember letzten Jahres jährte sich der Todestag unserer Kollegin und Freundin Ines Rieder zum sechsten Mal. Als Autorin und Historikerin war sie eine Pionierin der lesbischen Geschichtsschreibung, als Aktivistin setzte sie sich ein Leben lang für feministische Themen ein. In unserer Bibliothek findet sich das erste Buch, das weltweit über Frauen und Aids

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QWIEN soll ein queeres Kulturhaus werden

In einem Interview mit dem Schweizer Magazin Die Mannschaft hat Kulturstadträtin Veronika Kaup-Hasler die Erweiterung von QWIEN zu einem queeren Kulturhaus angekündigt. Im Regierungsprogramm von SPÖ und NEOS ist die „Verankerung queerer Geschichte in Wien und verstärkte Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit“ vereinbart. „Ein Forschungs- und Communityzentrum soll die LGBTIQ-Geschichte der Stadt dokumentieren, archivieren und vermitteln.“ QWIEN

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Der schönste Mann des deutschen Films

Das Filmarchiv Austria widmet dem Schauspieler Adolf Wohlbrück eine umfassende Retrospektive und eine Publikation spürt dem Leben und seinem beeindruckenden filmischen Werk nach. Andreas Brunner hat das Buch gelesen und freut sich auf die Filme. Er galt als schönster Mann des deutschen Films, war in seiner Paraderolle des eleganten Charmeurs ein Schwarm der Damen- wie

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Fundstück des Monates (November 2021)

HEAVEN-Club Was wären die 1990er-Jahre in Wien ohne das U4 gewesen? Und erst recht ohne den legendären HEAVEN-Club! Die Donnerstagnacht war für viele schwule Männer in diesen Jahren ein Fixpunkt im Wochenplan und der nachfolgende Freitag eine harte Prüfung, wenn man arbeiten musste. Neben verblassenden Erinnerungen vieler Männer, die auch langsam in die Jahre kommen,

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Queere Männer*

Offerus Ablinger zeigt seine queeren Männer*porträts in der Galerie Wir(r) im Raum noch bis 29. Oktober. In der kleinen Galerie Wir(r) im Raum zeigt der Künstler Offerus Ablinger seine in altmeisterlicher Manier mit feinem Pinselstrich und Lasur gemalten Porträts queerer Männer*. Ablingers fragmentierte Körper in barocken Windungen auf weißem Grund quasi in der Unendlichkeit oder

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Fundstück des Monates (Oktober 2021)

Ein signierter Schaumstoffball erinnert an den Tuntathlon aus Anlass der Fußball-Europameisterschaft 2008. Ein kurzer Abriss zur Geschichte des Tuntathlon zeigt, dass man ihn als  Teil des queeren immateriellen Kulturerbes bezeichnen könnte. Österreich ist reich an immateriellem Kulturerbe. Die UNESCO verzeichnet mehr als 130 Traditionen und Kulturtechniken, die in Österreich dazu zählen. In Wien etwa die

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Pin Up! in der Galerie Soldo

Neo-Galerist Mario Soldo präsentiert neue Werke von Artur Singer und Peter Szekely. Und jetzt auch noch Galerist! Was hat er nicht schon alles gemacht: als Jüngling hat er im legendären U4 Hof gehalten, als Drag Queen Dame Galaxis wurde er zur Mutter aller Wiener Drag Queens, nebenbei gab er der Regenbogenparade ihren Namen, war Talkmaster

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Death in Venice

Die letzte Oper des britischen Komponisten wird im Oktober in einer Produktion der Neuen Oper Wien im MuseumsQuartier gezeigt. Drei Jahre vor Brittens Tod 1976 wurde seine Oper nach der gleichnamigen homoerotischen Novelle von Thomas Mann uraufgeführt. Die Hauptrolle des Gustav von Aschenbach wurde von Brittens Lebensgefährten, dem Tenor Peter Pears, gesungen. Zwei Jahre davor

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Bezirksspaziergang Neubau

Erstmals bietet QWIEN in seiner Reihe von Bezirksspaziergängen einen Rundgang durch den 7. Bezirk an. Wieder stehen die Lebensgeschichten queerer Persönlichkeiten oder von Personen und Institutionen, die einen Einfluss auf queeres Leben hatten, im Zentrum. Es geht los beim Volkstheater, wo es um die Inszenierung eines Theaterstücks der deutschen Autorin Christa Winsloe geht, das nicht

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