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Buchpräsentation „ALS HOMOSEXUELL VERFOLGT. WIENER BIOGRAFIEN AUS DER NS-ZEIT“ am 8. Mai

Die Verfolgung von Menschen, die heute vom Buchstabenkürzel LGBTIQ+ umfasst werden, erreichte in der Zeit des Nationalsozialismus ihren traurigen Höhepunkt. Sie wurden gezielte Opfer öffentlicher Demütigung, Inhaftierung und Misshandlung. Viele überlebten den NS-Terror nicht.

Aufgrund der andauernden gesellschaftlichen Ausgrenzung gab es lange Zeit kaum Forschungen zu diesem verdrängten Thema der Wiener Geschichte. Individuelle Biografien Verfolgter waren dadurch wenig bekannt. Die neue Publikation „Als homosexuell verfolgt. Wiener Biografien aus der NS-Zeit“ ändert das mit der erstmaligen Präsentation von über 60 Biografien verschiedener Akteur:innen aus der queeren Geschichte Wiens. Organisiert sind die Lebensgeschichten nach den Bezirken der Stadt.

Entstanden ist das Buch von Andreas Brunner (QWien- Zentrum für queere Geschichte) im Auftrag der Stabstelle Bezirksmuseen/Wien Museum anlässlich der Errichtung des „Denkmals für Männer und Frauen, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurden“.

Moderation:
Jürgen Pettinger (ORF)

Ort:
Schauspielhaus
Porzellangasse 19
1090 Wien

Eintritt frei- Anmeldung erforderlich, begrenzte Teilnehmer:innenzahl–> hier 

Das Buch ist in der Buchhandlung Löwengerz erhältlich: Online-Shop – Buchhandlung Löwenherz in Wien (loewenherz.at)

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