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Fundstück des Monats (Oktober 2022)

Nach der Sommerpause melden wir uns mit neuen Fundstücken aus dem QWIEN-Archiv zurück. Eines fand sich zufällig in der über 500 Titel und fast 20.000 Einzelnummern umfassenden Zeitschriftensammlung. „Auf Grund zahlreicher Zeugen soll der 31jährige gutbestückt und beschnitten sein“, zitiert das Kontakt- und Pornomagazin hom oh! unbekannte Gewährsleute. Die Information findet sich in einem Anfang

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Vortragsreihe von QWIEN auf Radio Orange!

Radio Orange sendet von Ende September bis November unter dem Titel „Queere Geschichte – Homosexualität und Nationalsozialismus“ die Beiträge der gleichnamigen Vortragsreihe von QWIEN. Ab Montag, 26. September 2022, kann man wöchentlich um 13:00 Uhr ein Folge dieser Reihe hören. Insgesamt wird es zehn Folgen geben. Die Vorschau auf diese kommende Sendereihe ist im Programm

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Vortragsreihe Teil 2 im Herbst „Homosexualität und Nationalsozialismus“

QWIEN – Zentrum für queere Geschichte– veranstaltet die zehnteilige Vortragsreihe „Homosexualität und Nationalsozialismus“ von Mai bis November 2022 an diversen Standorten in Wien. Im Herbst geht es mit 7 Vorträgen weiter! Erst im Jahr 2005 wurden in Österreich Homosexuelle als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt, ebenso fielen erst in dieser Zeit die letzten strafrechtlichen Bestimmungen gegen

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Beauftragung vom BMJ für die Studie „Vor dem Gesetz sind alle gleich?“

Das Justizministerium beauftragte das Zentrum QWIEN im Juni für die Studie „Vor dem Gesetz sind alle gleich?“- Eine Aufarbeitung zur Sichtbarmachung von Diskriminierung und Ungleichheit von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, nichtbinären, intersexuellen und queeren Personen im Justizbereich. Eine rechtshistorische Analyse wird die gesamte österreichische Rechtslage nach 1945 untersuchen. Dies ist ein Meilenstein für die Aufarbeitung

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Ein Regenbogen für NS-Opfer

Heute Vormittag wurde das „Denkmal für Männer und Frauen, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurden“ an seinem zukünftigen Standort im Resselpark am Karlsplatz präsentiert. „ARCUS (Schatten eines Regenbogens)“ von Sarah Ortmeyer und Karl Kolbitz wurde von der Jury einstimmig zur Realisierung empfohlen und von Kulturstadträtin Veronika Kaup-Hasler, Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr und dem Vorsitzenden

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Fundstück des Monats (Mai 2022)

Bei der Durchsicht einer Schenkung hielten wir unlängst ein unscheinbares braunes Packpapier-Quadrat in Händen. Im 70er-Jahre Design zwei stilisierte Gesichter, die „Wien’s irrstes Fest“ bewerben – Michael’s Bal Paré ’81. Wir hatten von diesem Event schon gehört, aber niemand konnte uns vorerst genaueres erzählen. Michael E. Buchgraber wirbt als Veranstalter in Lederhosen mit Bundfalten und

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Fundstück des Monats (April 2022)

Im Dezember 1949 formulierte die Österreichische Liga für Menschenrechte eine Presseaussendung, in der sie eine Neuregelung von Paragraf 129 Ib des österreichischen Strafgesetzes forderte. Dieser Paragraf verbot „Unzucht wider die Natur mit Personen desselben Geschlechts“ und sah dafür eine Strafe von einem bis zu fünf Jahren schwerer Kerkerhaft vor. Unser Fundstück des Monats April zeigt

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Max Kübeck – 50 Jahre Kunst

„Zu Malen habe ich begonnen, weil ich reiche Freunde hatte und Geschenke machen musste“, flunkert Max Kübeck mit für ihn typischem Understatement in einem Gespräch mit Marlene Streeruwitz, das auch auf Youtube zu finden ist. Eigentlich ist er Restaurator, der auch zu malen Begonnen hat, weil er „einen Platz in der Welt suchte“. Einen Platz

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Menschen ohne Geschichte sind Staub

Queeres Verlangen und Holocaust. Anna Hájková, Historikerin an der University of Warwick, erzählt in ihrem Buch anhand der Geschichten von vier jungen Leuten von queerem Verlangen, sexueller Gewalt, selbstgewählten Familien und homophober Ausradierung aus der Geschichte. Ob es um queere Töne geht, die mehrfach in Anne Franks Tagebuch auftauchen, oder ihre Begegnung mit der ersten

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Franz: Schwul unterm Hakenkreuz

Jürgen Pettingers Biografie „Franz: Schwul unterm Hakenkreuz“ erobert die Medienwelt. Warum das Buch als erschütterndes Dokument gegen das Vergessen gehandelt wird, beleuchten wir in dieser Buchrezension. Von Evangelista Sie Inhalt Wien, Handelskai 208. Am Sonntagnachmittag, 26. Mai 1940, wird Franz Leopold (Josef) Doms zum ersten Mal von der Polizei abgeholt. Er ist 17 Jahre alt.

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