{"id":11096,"date":"2025-07-15T21:37:09","date_gmt":"2025-07-15T19:37:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.qwien.at\/nicht-kategorisiert\/zwischen-tabu-und-skandal\/"},"modified":"2025-07-15T21:37:09","modified_gmt":"2025-07-15T19:37:09","slug":"zwischen-tabu-und-skandal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.qwien.at\/en\/qwien-books\/zwischen-tabu-und-skandal\/","title":{"rendered":"Zwischen Tabu und Skandal"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Erika Nussberger: Zwischen Tabu und Skandal. Hermaphroditen von der Antike bis heute, B\u00f6hlau:\u00a0Wien, K\u00f6ln, Weimar 2014.<\/strong><\/em><br \/>\nMit ihrer Promotionsarbeit zur (Rezeptions-)Geschichte des\u00a0biologischen Ph\u00e4nomens der Zweigeschlechtlichkeit beim Menschen greift\u00a0die Schweizer Medizinerin Erika Nussberger auf eine in den historischen Wissenschaften ausgestorben oder wenigstens verloren gegangen geglaubte Gattung wieder zur\u00fcck: die epochen\u00fcberspannende \u00dcberblicksdarstellung.<br \/>\nAusgeht von den Quellen teilt Erika Nussberger die Kulturgeschichte des Hermaphroditismus in f\u00fcnf Abschnitte (S. 31-246): 1) &#8220;Von g\u00f6ttlichen Zeichen und menschlichen Reaktionen&#8221;, 500 v.Chr. bis 500 n.Chr.; 2) Als der Hermaphrodit zum juristischen Problemfall wurde, 500-1750 n.Chr.; 3) Die Entdeckung der inneren Organe, 1750-1850 n.Chr; 4) Von den T\u00fccken der Eindeutigkeit, 1850-1920 n.Chr.; 5) Behandlungspflichtige Krankheit oder Drittes Geschlecht?, ab 1920 n.Chr. Abgerundet wird die Arbeit durch vorausgehende Bemerkungen zum Forschungsstand, zu Fragestellungen, Quellen und Methodik (S. 13-30) sowie einer abschlie\u00dfenden Analyse und Diskussion (S. 247-280) \u00a0sowie einem ausf\u00fchrlichen bibliographischen Apparat.<br \/>\nMan kann\u00a0sich nicht Heinrich Graetz&#8217; &#8220;Geschichte der Juden&#8221; zum Vorbild nehmen, will man\u00a0den Erfolg einer historischen Gesamtdarstellung an ihrem Umfang messen. Vielmehr gilt wie auch kein kurzen Aufs\u00e4tzen oder Abhandlungen als Ma\u00dfstab, wie die Quellen und die\u00a0Werkzeug ihrer Erschlie\u00dfung\u00a0gehandhabt\u00a0werden. Dazu z\u00e4hlt neben der kritischen Textanalyse auch die Quellengeschichte,\u00a0Quellensystematik und die historischen und gattungsspezifischen Umst\u00e4nde, die die\u00a0Texte selbst ohne lenkende Eingriffe der Interpretation zum Sprechen bringen sollen.<br \/>\nAufgrund des eigenen fachlichen Schwerpunkts des Rezensenten auf dem\u00a0griechisch-r\u00f6mischen Altertum\u00a0wird die Arbeit von Erika Nussberger\u00a0anhand ihrer\u00a0Untersuchung und Zusammenfassung\u00a0zur Antike (S. 31-55 und 247-279) beurteilt werden.\u00a0Auch wenn bei\u00a0einer epochen\u00fcbergreifenden Darstellung oben Gesagtes\u00a0gleicherma\u00dfen f\u00fcr\u00a0jede einzelne Epoche gilt, die ein gleichbleibendes Ma\u00df an wissenschaftlicher und intellektueller Besch\u00e4ftigung einfordern und verdienen, mu\u00df jedoch davor gewarnt werden, von einem Abschnitt <em>pars pro toto<\/em>\u00a0auf die anderen Kapitel oder die ganze Arbeit zu schlie\u00dfen.<br \/>\nDenn Erika Nussberger\u00a0pr\u00e4sentiert\u00a0ihre Auswahl des Quellenmaterials zur griechischen und r\u00f6mischen Epoche getreu ihrem Vorbild Luc Brisson (Le sexe incertain, Paris 1997) weitgehend a-historisch, d.h. ohne jegliche allgemeine oder auch detailliertere kulturgeschichtliche\u00a0Kontextualisierung und damit einhergehende kritische W\u00fcrdigung des Materials. So wird einerseits griechische und r\u00f6mische Rezeption von Ph\u00e4nomenen des\u00a0Hermaphroditismus weitgehend indifferent\u00a0behandelt, als ob die r\u00f6mische und die griechische Kultur ungetrennt und ununterscheidbar gewesen sei. Gerade der stark legistische und damit formalistische Charakter des &#8211; aus dem Etruskischen stammenden &#8211;\u00a0r\u00f6mischen Kults hat auf die Darstellung und\u00a0Deutung &#8220;von g\u00f6ttlichen Zeichen und menschlichen Reaktionen&#8221; (so die Kapitel\u00fcberschrift S. 31) keinen Einflu\u00df. Da\u00df\u00a0die Lehre und Praxis der Deutung unheilvoller g\u00f6ttlicher Vorzeichen \u00a0(&#8220;<em>prodigium<\/em>&#8220;) und ihre Erz\u00e4hlung wesensm\u00e4\u00dfig kategorisiert und reglementiert ist, wird weder bei der ersten einschl\u00e4gigen Livius-Stelle (27, 37, 5-15) noch bei den Quellen in dem von Livius abh\u00e4ngigen\u00a0&#8220;Buch der Vorzeichen&#8221; von\u00a0Iulius Obseqens (4. Jh. n.Chr.) thematisiert (S. 30ff. f\u00fcr Livius bzw. S. 35f. f\u00fcr Iulius Obsequens).<br \/>\nDie Autorin gibt\u00a0Livius wieder, der den Fall eines w\u00e4hrend des 2. Punischen Krieges in Frusino\u00a0Neugeborenen beschreibt, dessen Gr\u00f6\u00dfe die eines Vierj\u00e4hrigen und dessen k\u00f6rperliches Geschlecht nicht eindeutig gewesen sei und man darum Vorzeichendeuter aus Etrurien gerufen habe, nicht nur, weil es \u00a0schon zuvor zu schlechten Vorzeichen in der Gegend gekommen war. Die &#8220;<em>haruspices<\/em>&#8221; (Pl. von <em>haruspex<\/em>) genannten religi\u00f6sen Experten waren auf die Deutung g\u00f6ttlicher Meinungen und Absichten anhand k\u00f6rperlicher Merkmale bzw. Abweichungen\u00a0bei Mensch und Tier spezialisiert (heute sind sie bekannt vor allem durch ihre\u00a0Methode der Leber- bzw. Eingeweide-Schau bei Opfertieren).<br \/>\nEntsprechend kennt das etruskisch-r\u00f6mische Prodigien-Wesen sowohl unterschiedliche Kategorien von Vorzeichen sowie\u00a0Klassen von Tr\u00e4gern: Mensch und Tier, als auch detailliert auf das jeweilige Vorzeichen hin reagierende Ents\u00fchnungs-Riten. K\u00f6rperliche Abweichungen bzw. Mi\u00dfbildungen wurden im Lateinischen auch &#8220;<em>monstrum<\/em>&#8221; genannt, weil, so Marcus Cicero in seiner Schrift &#8220;\u00dcber die Vorzeichen), &#8220;sie auf etwas zeigen&#8221; (&#8220;<em>monstrant<\/em>&#8220;;\u00a0 1, 42). Nicht das Ph\u00e4nomen des Vorzeichen selbst steht also im Vordergrund, sondern das, was es bezeichnet oder worauf es hinweist &#8211; und auf welche Weise die\u00a0Welt wieder rituell geheilt werden kann.\u00a0So werden Tiere in der Regel geopfert, Menschen des Landes verwiesen bzw. au\u00dfer Landes gebracht: die als Vorzeichen-Tr\u00e4ger identifizierten S\u00e4uglinge werden in den r\u00f6mischen Berichten immer vom Land auf Wasser (Meer oder Fl\u00fcsse) gebracht, <em>nicht<\/em> aber unmittelbar get\u00f6tet. Grunds\u00e4tzlich war in der griechischen wie r\u00f6mischen Epoche jedoch jede Art von k\u00f6rperlicher Mi\u00dfbildung (oder Normabweichung) ein plausibler und regelm\u00e4\u00dfig auch gesetzlich verankerter Grund Neugeborene aus der Familie und dem Gemeinwesen zu entfernen, auszusetzen und damit dem sicheren Tod anheimzustellen.<br \/>\nGerade die rituell unterschiedliche Behandlung zeigt, da\u00df Hermaphroditen als Menschen betrachtet wurden. Da\u00df von ihnen vor allem als Tr\u00e4ger von Vorzeichen berichtet wird, ist im Kontext v\u00f6llig nicht wertend zu verstehen, wie Erika Nussberger in ihrer zusammenfassenden Analyse S. 247 interpretiert, da dem Vorzeichenwesen (wie sp\u00e4ter auch der mittelalterlichen Mystik) alles Zeichen ist.<br \/>\nDie Autorin bemerkt zwar die schematisch angeordneten Informationen und die Regelm\u00e4\u00dfigkeit in der Darstellung bei Livius, Iulius Obsequens und anderen (vgl. S. 35), wundert sich jedoch nur \u00fcber das Fehlen von aus heutiger Sicht wohl Relevantem (&#8220;Falls \u00fcberhaupt jemals ein Arzt im Spiel war, erw\u00e4hnte ihn Livius nicht.&#8221;, S. 33) und erkennt nicht die Relevanz des Schematischen in diesen Berichten. Die Frage der Autorin nach der &#8220;Authentizit\u00e4t der Berichte&#8221; (S. 33) und danach, &#8220;wie viel dem Autor [= Livius] an einer sorgf\u00e4ltigen Abbildung der Realit\u00e4t gelegen war&#8221; mutet etwas Unbeholfenes\u00a0und etwas unfreiwillig Komisches an, wenn man sich einerseits die verschiedenen Tier-Prodigien vor Augen f\u00fchrt, u.a. sprechende K\u00fche, Schweine mit Menschengesichertern usw., andererseits die\u00a0jenseits empirischer Absicht liegende Ziele der Prodigien-Berichte.<br \/>\nVor allem f\u00fcr die griechische bzw. allgemein die antike Epoche ist als fatale Leerstelle der Arbeit das Fehlen jeglicher mythologischer bzw. arch\u00e4ologischer Quellen zu beklagen. So sind Hermen-Skulpturen, die einen weiblichen Oberk\u00f6rper mit einem m\u00e4nnlichen prim\u00e4ren Geschlechtsorgan (Hermeroten, Hermathenen,\u00a0Hermherakles, Hermopane, usw.) keine Seltenheit in der griechischen\u00a0Kunst, vgl. der Fund aus <a href=\"http:\/\/homepage.univie.ac.at\/elisabeth.trinkl\/forum\/forum0300\/14hansel.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ephesos<\/a>.<br \/>\nEs ist offenkundig, da\u00df sich Erika Nussberger\u00a0zu wenig mit der Eigen-Art antiker Gesellschaften und ihren kulturellen \u00c4u\u00dferungen (Literatur) besch\u00e4ftigt hat, um ein differenziertes\u00a0und breites\u00a0Bild des antiken Blickes auf Zweigeschlechtlichkeit zeichnen zu k\u00f6nnen. Vielmehr gibt sie einen Eindruck davon, wie sie selbst bzw. Luc Brisson und andere die antiken Menschen und ihren Blickwinkel verstehen. Abschlie\u00dfend soll auf die 2014 bzw. 2015 erscheinende Untersuchung von\u00a0Anthony Corbeill: &#8220;<a href=\"http:\/\/press.princeton.edu\/titles\/10377.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sexing the World: Grammatical Gender and Biological Sex in Ancient Rome<\/a>&#8221; hingewiesen werden, die einen ausf\u00fchrlichen und wissenschaftlich-fundierten Einblick in die Thematik bietet.<br \/>\n<strong>Erika Nussberger: Zwischen Tabu und Skandal. Hermaphroditen von der Antike bis heute, B\u00f6hlau:\u00a0Wien, K\u00f6ln, Weimar 2014, erh\u00e4ltlich bei<strong> <a href=\"http:\/\/www.loewenherz.at\/index_lw_nr.php?LWNR=10279\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">L\u00f6wenherz<\/a><\/strong><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\t\t\t\t<![CDATA[]]>\t\t<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[267,271],"tags":[],"class_list":["post-11096","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-qwien-books","category-literature-archive","grve-entry-item","grve-blog-item"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Zwischen Tabu und Skandal - Blog - Qwien - Zentrum f\u00fcr queere Geschichte<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.qwien.at\/en\/qwien-books\/zwischen-tabu-und-skandal\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Zwischen Tabu und Skandal - 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