30. Mai 2016 – 13:41 | Kein Kommentar

Im Rahmen von „Geschichte am Mittwoch“ des Instituts für Zeitgeschichte Wien, spricht Christopher Treiblmayr über die Anfänge der österreichischen Homosexuellenbewegung.
Nach einer jahrhundertelangen Geschichte der Verfolgung und Stigmatisierung von Homosexualität(en) wird die Anerkennung von Homosexuellenrechten als …

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Vortrag: Die Frühphase der Homosexuellenbewegung in Österreich
30. Mai 2016 – 13:41 | Kein Kommentar

Im Rahmen von „Geschichte am Mittwoch“ des Instituts für Zeitgeschichte Wien, spricht Christopher Treiblmayr über die Anfänge der österreichischen Homosexuellenbewegung.

Nach einer jahrhundertelangen Geschichte der Verfolgung und Stigmatisierung von Homosexualität(en) wird die Anerkennung von Homosexuellenrechten als Menschenrechte in Österreich seit den 1990er Jahren zunehmend von einer breiteren Öffentlichkeit getragen. Damit korrespondiert ein klares Bekenntnis der Bundeshauptstadt Wien, sich als Menschenrechtsstadt für die Wahrung und Sicherstellung von LGBTI-Rechten einzusetzen. In der historischen Forschung besteht weitgehende Einigkeit, dass die Zweite Frauenbewegung wie auch die Schwulen- und Lesbenbewegung in Österreich, die sich im Laufe der 1970er Jahre allmählich herauszubilden begann, die Voraussetzungen für diese Enttabuisierung von homosexuellen Lebensentwürfen schufen. Wenig bekannt und erforscht sind jedoch die frühen Phasen der Homosexuellenbewegungen und des Kampfes um Menschenrechte für Homosexuelle in Österreich. Der Vortrag will als Werkstattbericht Teilergebnisse eines von der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7) geförderten Projekts präsentieren. Vor dem Hintergrund internationaler Entwicklungen sollen Traditionslinien gezeigt werden, die bis zur ersten Petition gegen den „Homosexuellen-Paragraphen“ 129 Ib aus dem Jahr 1894 zurückreichen und in der Zeit des Nationalsozialismus zunächst ein jähes Ende fanden, bevor sie nach dem Zweiten Weltkrieg erneut aufgenommen wurden. Endpunkt der Betrachtungen ist das Jahr 1971, in dem das „Totalverbot“ homosexueller Handlungen fiel.

Zur Person: Christopher Treiblmayr ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei QWIEN – Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte sowie Lektor am Institut für Geschichte der Universität Wien, wo er an einer Habilitationsschrift zur Geschichte der Österreichischen Liga für Menschenrechte arbeitet.

Christopher Treiblmayr: Die „Menschenrechtsstadt Wien“ am Beispiel der Frühphase der österreichischen Homosexuellenbewegungen (1894–1971)

Moderation: Wolfgang Schmale

8. Juni 2016, 18.30 – 20 Uhr
Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien
Institut für Geschichte, HS 45

Queer History Day 2016
11. März 2016 – 10:22 | Kein Kommentar
Queer History Day 2016

Der 3. Queer History Day (QHD) findet am 9. April 2016 im Tagungszentrum der Aidshilfe Wien, Gumpendorfer Gürtel  4, 1060 Wien, statt.
Der QHD 2016 wird wieder in Zusammenarbeit mit der Lehrveranstaltung „Grundkurs Fachdidaktik“ am …

Tagung: 45 Jahre ‚Kleine Strafrechtsreform‘ – Call for Papers
17. Januar 2016 – 20:21 | Kein Kommentar

Am 23. Juni und 24. Juni 2016 wird im Juridicum eine Tagung zum 45-Jahr-Jubiläum der sogenannten „Kleinen Strafrechtsreform“ stattfinden, mit der einvernehmliche homosexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen entkriminalisiert wurden.
Die Tagung hat zum Ziel, historische Aspekte der Strafverfolgung wegen …

Ines Rieder 1954 – 2015
7. Januar 2016 – 11:23 | Kein Kommentar
Ines Rieder 1954 – 2015

Ines ist nicht mehr. Die Historikerin, Journalistin und Autorin Ines Rieder starb unerwartet in den frühen Morgenstunden des 24. Dezembers 2015. Ein Nachruf von Andreas Brunner
Noch vor wenigen Wochen saßen wir beisammen und plauderten über …

Biografie eines „Heldenmädchens“
10. November 2015 – 12:31 | Kein Kommentar
Biografie eines „Heldenmädchens“

Als Frau drang sie in eine Männerdomäne ein und verschrieb sich dem Kriegshandwerk: Viktoria Savs. Die Rekonstruktion ihrer Biografie las für QWIEN Manuela Bauer.
Wie wird aus einem naiven, patriotischen Mädchen, das eigentlich immer lieber ein …

Historiker_innen-Tagung in Berlin
19. Oktober 2015 – 13:17 | Kein Kommentar
Historiker_innen-Tagung in Berlin

Vom 25. bis 27. September 2015 fand in Berlin die Jahrestagung des Fachverbands Homosexualität und Geschichte (FHG) statt. Christopher Treiblmayr nahm an ihr teil.
Seit der Gründung 1992 vernetzten sich im Fachverband Homosexualität und Geschichte Historiker_innen, …

König Phantasus
15. Oktober 2015 – 08:09 | Kein Kommentar
König Phantasus

Der Titel seines König-Ludwig-Romans König Phantasus könnte auch als Titel der Biografie von Emil Mario Vacano dienen. Wolfram Setz hat sich auf eine Spurensuche begeben und die Biografie des vermeintlich homosexuellen Schriftstellers Emil Mario Vacano …

Schweizer Frauenleben
22. September 2015 – 13:08 | Kein Kommentar
Schweizer Frauenleben

Elf frauenliebende Frauen jenseits der siebzig porträtiert Corinne Rufli in ihrem kürzlich in Wien mit großem Erfolg präsentierten Interviewbuch. Es ist absolut lesenswert.
Die 78-jährige Berti, die die ein Jahr jüngere Elisabeth seit über vierzig Jahren …

Des Dichters Haus
18. September 2015 – 20:58 | Kein Kommentar
Des Dichters Haus

Im niederösterreichischen Kirchstetten wurde die Gedenkstätte für den britisch-amerikanischen Dichter Wystan Hugh Auden neu gestaltet wieder eröffnet. Ein Bericht für eine empfehlenswerte Reise und zwei Buchtipps von Andreas Brunner
Wenn ich bei meinen Stadtführungen in der …

Gleichberechtigung der Empfindungen
14. September 2015 – 19:03 | Kein Kommentar
Gleichberechtigung der Empfindungen

Zu Ehren ihres 80. Geburtstags laden die Wienbibliothek im Rathaus und QWIEN die renommierte Literaturwissenschaftlerin Marita Keilson-Lauritz zu einem Vortrag über den vergessenen Schriftsteller Eduard Kulke ein, der auch eine Wiederentdeckung für die queere Musik- und …

Digitale Erinnerungskultur in Wien: „Memory Gaps“ von Konstanze Sailer
26. August 2015 – 10:08 | Kein Kommentar
Digitale Erinnerungskultur in Wien: „Memory Gaps“ von Konstanze Sailer

Die bildende Künstlerin Konstanze Sailer weist von April bis Dezember 2015 Erinnerungslücken („Memory Gaps“) im Wiener Gedächtnis und Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus aus. In der Verschränkung von digitaler und analoger Präsenz, historischer und aktueller Relevanz …