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Hannes Sulzenbacher

Mag. phil.
Leitung Zentrum QWIEN; QWIEN archiv, QWIEN bibliothek

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Biographie (*1968)

2016: Co-Kurator „Sex in Wien. Lust. Kontrolle. Ungehorsam“, Wien Museum

2015: Kurator „Endstation Sehnsucht. Eine Reise durch Jeruschalajim – Jerusalem – Al Quds“, Jüdisches Museum Hohenems;

2014 – : Kurator und Projektleiter der Neuaufstellung der österreichischen Länderausstellung im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau (Eröffnung 2018);

2013 – : Forschungsprojekt „‚Namentliche‘ Erfassung der homosexuellen und transgender Opfer des Nationalsozialismus in Wien“ (gefördert durch Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus, Gemeinde Wien, Zukunftsfonds, Hochschuljubiläumsfonds);

2012: Kurator „Treten Sie ein! Treten Sie aus! Warum Menschen ihre Religion wechseln“, Jüdische Museen Hohenems (2012), Frankfurt/M. (2013) und München (2013/2014);

2011: Co-Kurator „Was Sie schon immer über Juden wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten“, Jüdisches Museum Hohenems (gemeinsam mit Hanno Loewy);

2011/12: Univ.-Lektor, Universität Wien, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte;

2009: Projekt „Radio Mikwe Hohenems“, Integration der Mikwe Hohenems in die Dauerausstellung;

2008: Kurator „Typisch! Klischees von Juden und anderen“; Jüdisches Museum Berlin, danach Spertus Museum Chicago, 2009 Jüdisches Museum Wien, 2010 Jüdisches Museum München (gem. mit Felicitas Heimann-Jelinek);

2007: 1) Gründung von „QWIEN – Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte“;
2) Kurator der Neuaufstellung der Dauerausstellung des Jüdischen Museum Hohenems;

2005: Projektleitung der Ausstellung „Geheimsache Leben. Schwule und Lesben im Wien des 20. Jahrhunderts“, Neustifthalle Wien;

2004: Kurator der Ausstellung „Kantormania. Von Salomon Sulzer bis zum Jazz Singer“, Jüdisches Museum Hohenems;

2002 – 2004: Leitung “Wien ist andersrum”;

2001: Projektleitung der Ausstellung „Aus dem Leben. Die Verfolgung der Homosexuellen in Wien 1938-1945” (gemeinsam mit Niko Wahl);

1999: 1) Projektkoordination der Ausstellung „Der Neue Mensch“, Deutsches Hygiene-Museum Dresden;
2) Produktionsleitung „Bitte liebt Österreich”, Wiener Festwochen 1999, Regie: Christoph Schlingensief;

1998 – 2001: Co-Leitung des Kultur- und entertainment-Festivals „Wien ist andersrum”;

1994 – 1998: Ausstellungskurator des Jüdischen Museums Wien;

1990 – 1992: Theaterkritiker und -redakteur der Wiener Stadtzeitung „Falter“;

1986 – 1994: Studium der Theaterwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Wien.

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Ausgewählte Publikationen:

1) zus. mit Andreas Brunner: Schwules Wien. Reiseführer durch die Donaumetropole. Wien: promedia 1998;
2) „Wiener Schnitzeljagd. Literarische und andere Rätsel für Heimische und Fremde” Wien: Löcker 2000;
3) zus. mit Andreas Brunner (Hg.): Männer mag Mann eben. Das schwule Lesebuch Österreich. Wien: Löcker 2001;
4) zus. mit Niko Wahl: Aus dem Leben. Begleitpublikation zur Ausstellung über die nationalsozialistische Verfolgung der Homosexuellen in Wien 1938-1945, Lambda Nachrichten, Sondernummer Juni 2001; online: http://www.ausdemleben.at/5) zus. mit Andreas Brunner; Ines Rieder; Nadja Schefzig; Hannes Sulzenbacher; Niko Wahl (Hg_innen): Geheimsache: Leben. Schwule und Lesben im Wien des 20. Jahrhunderts. Wien: Löcker 2005;
6) zus. mit Felicitas Heimann-Jelinek: Typisch! Klischees von Juden und Anderen. Berlin: Nicolai 2008;
7) zus. mit Regina Laudage-Kleeberg (Hg_innen): Treten Sie ein! Treten Sie aus! Warum Menschen ihre Religion wechseln. Berlin: Parthas 2012;
8) zus. mit Hanno Löwy (Hg.): Endstation Sehnsucht. Eine Reise durch Jeruschalajim – Jerusalem – Al Quds. Berlin: Parthas 2015;
9) zus. mit Andreas Brunner und Wolfgang Wilhelm (Hg.): ZU SPÄT! Dimensionen des Gedenkens an homosexuelle und transgender Opfer des Nationalsozialismus. Dokumentation der Tagung „Gedenken neu gedacht – Wien gedenkt vergessener Opfer. Zeithistorische, gesellschaftliche, wueere und künstlerische Positionen“. Wien: Zaglossus 2015;
10) zus. mit Andreas Brunner, Frauke Kreutler, Michaela Lindinger, Gerhard Milchram, Martina Nußbaumer (Hg_innen): Sex in Wien. Lust. Kontrolle. Ungehorsam. Wien: Metro 2016;

Beiträge (Auswahl):

1) „Adele, der Luftballonhändler beim Riesenrad. Eine Leopoldstädter Biografie“, in Werner Hanak, Mechtild Widrich (Hg.): Wien II. Leopoldstadt. Die andere Heimatkunde, Wien: Brandstätter 1999;
2) „’Homosexual‘ Men in Vienna 1938“, in Tim Kirk, Anthony McElligott (Eds.): Opposing Fascism. Community, Authority and Resistance in Europe. Cambridge: Cambridge Univ. Press 1999;
3) „Keine Opfer Hitlers. Die Verfolgung von Lesben und Schwulen in der NS-Zeit und ihre Legitimierung in der Zweiten Republik”, in: Wolfgang Förster et al (Hg.): Der andere Blick. Lesbischwules Leben in Österreich. Wien: MA 57 – Frauenförderung und Koordination von Frauenangelegenheiten 2001;
4) Hannes Sulzenbacher: Die Geschichte der Juden von Hohenems, in: Heimat Diaspora. Das jüdische Museum Hohenems, Hohenems 2007
5) gemeinsam mit Manuela Bauer: „’Mein Name ist Erich Lifka. In Moskau kennt man mich.‘ Eine erfundene Biographie zwischen Abenteuer, Widerstand, Spionage und Pornographie“, in: Invertito. Zeitschrift für die Geschichte der Homosexualitäten, Jg. 15/2013;

Div. Publikationen zur jüdischen Kultur und Geschichte.