start » Andreas Brunner

Andreas Brunner

Andreas Brunner (c) Peter Hiller 201403015 web (2)Mag. phil.
Co-Leitung Zentrum QWIEN

Kontakt: andreas.brunner@qwien.at

Aktuelle Projekte:

Die namentliche Erfassung der homosexuellen und Transgender Opfer des Nationalsozialismus in Wien

Entwicklung und Durchführung queerer Stadtspaziergänge.

———————————————

Biographie (*1962)

2018: Co-Kurator „DIE STADT OHNE. Juden Muslime Flüchtlinge Ausländer“, METRO Kinokulturhaus Wien;

2017: Vorträge und Beiträge für diverse Publikationen zur Geschichte der Homosexualitäten

2016: Co-Kurator der Ausstellung „Sex in Wien. Lust. Kontrolle. Ungehorsam“, Wien Museum

2013 – : Forschungsprojekt „‚Namentliche‘ Erfassung der homosexuellen und transgender Opfer des Nationalsozialismus in Wien“ (gefördert durch Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus, Gemeinde Wien, Zukunftsfonds, Hochschuljubiläumsfonds);

2013: Kurator der Ausstellung Mann – Frau – schwul – lesbisch – queer? Zur Geschichte der Homosexualität in den Wissenschaften im Spiegel der Bestände der Universitätsbibliothek Wien im Foyer der Universitätsbibliothek Wien

Mitglied der Redaktion von Invertito. Jahrbuch für die Geschichte der Homosexualitäten

2011/12: Univ.-Lektor, Universität Wien, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte

2010 – 2011 : Projektleitung Wieden 800;

2007: Gründung von QWIEN – Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte;

2005 – 2007: Ausbildung zum staatlich geprüften Fremdenführer – Austria Guide, seither Entwicklung zahlreicher Stadtführungen mit Schwerpunkt schwul/lesbischer Geschichte;

2005: Co-Kurator der Ausstellung Geheimsache:Leben. Schwule und Lesben im Wien des 20. Jahrhunderts;

2003 – 2010: Übernahme der Literarischen Agentur Diana Voigt, Weiterführung als literaturagentur andreas brunner;

1996 – 2003: Mitarbeiter in der Literarischen Agentur Diana Voigt;

1996: Mitbegründer der Regenbogen Parade, fünfmonatiger USA Aufenthalt;

1991-1996: Zivildienst im Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW); Wiederaufnahme und Abschluß des Studiums; Mitbegründer der ersten schwulen Buchhandlung Österreichs, der Buchhandlung Löwenherz;

1985-1991: Unterbrechung des Studiums; Tätigkeit als Möbelrestaurator, Kellner, Koch und Buchhändler; ab 1989 Mitarbeit in der Rosa Lila Villa; Mitbegründer der Zeitschrift tamtam. Die Zeitung aus dem Lesben- und Schwulenhaus (erschienen 1989-1992);

1981-1985: Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik in Wien.

1962: geboren in Amstetten, NÖ.

———————————————

Ausgewählte Publikationen:

15) seit Mai 2018 Beiträge auf dem Standard-Online Blog Queere Geschichte

14) Der Dichter, sein Koch und sein Liebhaber. Audens offenes Geheimnis im Spiegel der Zeit, in: Helmut Neundlinger (HG.): Thanksgiving für ein Habitat. W. H. Auden in Kirchstetten. St. Pölten: Literaturedition Niederösterreich 2018, S. 205-225;

13) Leopold Andrians Beitrag zur „Geschichte der eigenen Geschichte“, in: Florian Mildenberger (Hg.): Unter Männern. Freundschaftsgabe für Marita Keilson-Lauritz. Hamburg 2018, S. 161-170 (=Bibliothek rosa Winkel, Sonderreihe: Wissenschaft, Band 7);

12) zs. mit Barbara Staudinger und Hannes Sulzenbacher (Hg.): Die Stadt ohne. Juden, Muslime, Flüchtlinge, Ausländer. Wien: Filmarchiv Austria 2018;

11) Intimität unter dem Vorzeichen der Verfolgung. Beziehungen zwischen homosexuellen Männern zwischen 1938 und 1945. In: Lukasz Nieradzik (Hg.): „Kinship Trouble“. Dimensionen des Verwandtschaftmachens in Geschichte und Gegenwart. Wien 2017, S. 85-113;

10) zus. mit Frauke Kreutler, Michaela Lindinger, Gerhard Milchram, Martina Nußbaumer, Hannes Sulzenbacher (Hg_innen): Sex in Wien. Lust. Kontrolle. Ungehorsam. Wien: Metro 2016;

9) Das schwule Wien. Der Guide zu Kunst, Kultur & Szene. Wien: Metro 2016;

8) zus. mit Hannes Sulzenbacher und Wolfgang Wilhelm (Hg.): ZU SPÄT! Dimensionen des Gedenkens an homosexuelle und transgender Opfer des Nationalsozialismus. Dokumentation der Tagung „Gedenken neu gedacht – Wien gedenkt vergessener Opfer. Zeithistorische, gesellschaftliche, queere und künstlerische Positionen“. Wien: Zaglossus 2015;

7) „Wieden 800“. Historische Spaziergänge quer durch den Bezirk zum 800. Geburtstag der Wieden. Wien 2011;

6) Die Wittelsbacher. Könige und Kaiser aus Bayern. Berlin 2011;

5) Büchersammler und Pornograf. Zur Sammlung von Felix Batsy in den Beständen der Wienbibliothek. In: Julia Danielczyk, Sylvia Mattl-Wurm, Christian Mertens (Hg.): Das Gedächtnis der Stadt. 150 Jahre Wienbibliothek im Rathaus. Wien/München 2006, S. 156-170;

4) Die höllische Sexualmoral der „Fackel“. In: Wolfgang Förster, Tobias G. Natter, Ines Rieder (Hg.): Der andere Blick. Wien 2001, S. 127-132 (Überarbeitete Fassung erschienen in Capri Nr. 38/2006)

3) zus. m. Ines Rieder, Nadja Schefzig, Hannes Sulzenbacher, Niko Wahl: Geheimsache Leben. Schwule und Lesben im Wien des 20. Jahrhunderts. Wien 2005 (=Katalog zur Ausstellung „Geheimsache:Leben“ in der Neustifthalle Wien 2005/2006);

2) zus. m. Hannes Sulzenbacher (Hg.): Männer mag Mann eben. Das schwule Lesebuch Österreich. Wien: Löcker 2001;

1) zus. m. Hannes Sulzenbacher: Schwules Wien. Reiseführer durch die Donaumetropole. Wien: Promedia 1998;