
In Zusammenarbeit mit dem Referat für Genderforschung der Universität Wien
Queere Geschichte zur Pride
Wir feiern jedes Jahr die Pride, weil wir uns an ein historisches Ereignis erinnern – die Stonewall Riots 1969 in New York, die zum Kristallisationspunkt der queeren Bewegung wurden. Daher ist die Erforschung unserer Geschichte ein wichtiger Beitrag zum Selbstverständnis oft ganz unterschiedlicher queerer Communities. Das 3-bändige „Handbuch Queere Zeitgeschichten“, das bei Qwien zur diesjährigen Pride vorgestellt wird, liefert dazu einen wichtigen Beitrag.
Einen Zeitraum von 1945 bis in die jüngere Gegenwart umspannend präsentieren die Herausgeber*innen queere Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven. Im ersten Band stehen die Geschichte queerer „Räume“ und unterschiedliche Raumpraxen im Mittelpunkt. Im Band zu „Differenzen“ werden Ausgrenzungen und Konflikte in der queeren Zeitgeschichte diskutiert, und der letzte Band „Bewegungen“ zeichnet die Vielfalt unserer Communities in gesamten deutschen Sprachraum nach.
Die Präsentation dieser editorischen Großtat, zu der über fünfzig Autor*innen beigetragen haben, erfolgt durch die Herausgeber*innen Benno Gammerl, Martin Lücke und Andrea Rottmann.
Begrüßungsworte
- Andreas Brunner für QWien
- „Queere Geschichte schreiben in Zeiten neuer Bedrohungen“: Begrüßung durch die Herausgeber*innen (Martin Lücke, Benno Gammerl)
Einordnungen
- Sabine Grenz (Gender Studies der Universität Wien)
- Katharina Stornig (Frauen- und Geschlechtergeschichte der Universität Wien)
Kurzvorträge zu folgenden Themen
- Christopher Treiblmayr zur Österreichischen Liga für Menschenrechte
- Elisa Heinrich/Andreas Brunner zu Geschichte queerer Bewegungen in Österreich.
Bibliografische Angaben
Benno Gammerl/Martin Lücke/Andrea Rottmann (Hg.): Handbuch Queere Zeitgeschichten. Band I: Räume, Bielefeld: transcript 2023; Band II: Differenzen, Bielefeld: transcript 2025; Band III: Bewegungen, Bielefeld: transcript 2026
