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23. Mai, 16 Uhr: Lesung zu »Mo & Moritz«
In ihrem Jugendroman „Mo & Moritz“ erzählt die renommierte österreichische Autorin Julia Rabinowich von der aufkeimenden Liebe zweier junger Burschen. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Mo ist aus einer muslimischen Flüchtlingsfamilie, der entgegen allen Erwartungen eine Lehrstelle in einem renommierten Friseursalon bekommt. Moritz, der sich eigentlich auch Mo nennt, kommt aus einer jüdischen Familie, in der die Traumata der Schoa nachwirken. Nachdem sie sich am Opernball begegnet sind (Mo arbeitet dort als Friseur, Moritz ist Gast), entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, die alle sozialen Grenzen und kulturellen Unterschiede ihrer Herkunft überwindet. In einer klaren poetischen Sprache entwirft Julia Rabinowich die Geschichte einer Liebe, die alle Gegensätze überwindet.
Zur Autorin:
Julya Rabinowich, geboren 1970 in St. Petersburg, lebt seit 1977 in Wien, wo sie auch studierte. Sie ist Schriftstellerin und Kolumnistin und war viele Jahre als Dolmetscherin tätig. Bei Deuticke erschienen »Spaltkopf« (2008, u. a. ausgezeichnet mit dem Rauriser Literaturpreis 2009), »Herznovelle« (2011, nominiert für den Prix du Livre Européen), »Die Erdfresserin« (2012) und »Krötenliebe« (2016). Ihr erstes Jugendbuch »Dazwischen: Ich« (2016) wurde u. a. mit dem Friedrich-Gerstäcker-Preis, dem Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis und dem Luchs (von Die Zeit & Radio Bremen) ausgezeichnet. Es folgten »Hinter Glas« (2019), »Dazwischen: Wir« (2022) und »Der Geruch von Ruß und Rosen« (2023). 2026 erschien ihr neues Jugendbuch »Mo & Moritz«.


