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Der schönste Mann des deutschen Films

Das Filmarchiv Austria widmet dem Schauspieler Adolf Wohlbrück eine umfassende Retrospektive und eine Publikation spürt dem Leben und seinem beeindruckenden filmischen Werk nach. Andreas Brunner hat das Buch gelesen und freut sich auf die Filme. Er galt als schönster Mann des deutschen Films, war in seiner Paraderolle des eleganten Charmeurs ein Schwarm der Damen- wie

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Fundstück des Monates (Oktober 2021)

Ein signierter Schaumstoffball erinnert an den Tuntathlon aus Anlass der Fußball-Europameisterschaft 2008. Ein kurzer Abriss zur Geschichte des Tuntathlon zeigt, dass man ihn als  Teil des queeren immateriellen Kulturerbes bezeichnen könnte. Österreich ist reich an immateriellem Kulturerbe. Die UNESCO verzeichnet mehr als 130 Traditionen und Kulturtechniken, die in Österreich dazu zählen. In Wien etwa die

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Pin Up! in der Galerie Soldo

Neo-Galerist Mario Soldo präsentiert neue Werke von Artur Singer und Peter Szekely. Und jetzt auch noch Galerist! Was hat er nicht schon alles gemacht: als Jüngling hat er im legendären U4 Hof gehalten, als Drag Queen Dame Galaxis wurde er zur Mutter aller Wiener Drag Queens, nebenbei gab er der Regenbogenparade ihren Namen, war Talkmaster

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Death in Venice

Die letzte Oper des britischen Komponisten wird im Oktober in einer Produktion der Neuen Oper Wien im MuseumsQuartier gezeigt. Drei Jahre vor Brittens Tod 1976 wurde seine Oper nach der gleichnamigen homoerotischen Novelle von Thomas Mann uraufgeführt. Die Hauptrolle des Gustav von Aschenbach wurde von Brittens Lebensgefährten, dem Tenor Peter Pears, gesungen. Zwei Jahre davor

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Bezirksspaziergang Neubau

Erstmals bietet QWIEN in seiner Reihe von Bezirksspaziergängen einen Rundgang durch den 7. Bezirk an. Wieder stehen die Lebensgeschichten queerer Persönlichkeiten oder von Personen und Institutionen, die einen Einfluss auf queeres Leben hatten, im Zentrum. Es geht los beim Volkstheater, wo es um die Inszenierung eines Theaterstücks der deutschen Autorin Christa Winsloe geht, das nicht

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Fundstück des Monats (September 2021)

Eine Postkarte erinnert an ein bekanntes Szenelokal der 1920er- und 1930er-Jahre. Der Hubertuskeller war bis zu seiner Schließung in den 1960er-Jahren ein bekanntes Bierlokal an der Mariahilfer Straße 49. Neben dem großen Saal gab es ein Kellerstüberl zum Lokal, das von den späten 1920er-jahren bis in die NS-Zeit als beliebter Treffpunkt homosexueller Männer bekannt war.

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Buchpremiere von FRANZ

Das aktuelle Buch es ORF-Journalisten Jürgen Pettinger über Franz Doms, der 1944 als nur 21-Jähriger im Wiener Landesgericht als Homosexueller hingerichtet wurde, wird am 26. September im Café Dogenhof in der Praterstraße präsentiert. Bereits 2019 hat sich Jürgen Pettinger in einem mehrfach preisgekrönten Ö1-Radiofeature mit Franz Doms und seinem Schicksal befasst. Mit einem Warmen kein

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Kinsey-Report

Fundstück des Monats (August 2021)

Lange bevor das Zentrum QWIEN gegründet wurde, bekam der heutige Co-Leiter Hannes Sulzenbacher eine Bücherschenkung. Es handelte sich um circa einen Laufmeter Bücher zum Thema Homosexualität, privat gesammelt in den 1950er- bis 1970er-Jahren von einem langjährigen Beamten des Parlaments. Damit verbunden war der Wunsch, dass die Bücher irgendwann an die Öffentlichkeit kommen sollten. Nach der

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Vieldeutiges Leben

Was schreiben über einen Roman, der allseits gelobt wurde, der von berufenen Literaturkritiker*innen schon in Bezug zu Didier Eribon und Eduard Louis, den schwulen Literaturstars aus Frankreich, gestellt wurde? Neben den literarischen Qualitäten ist es vor allem die Darstellung der schwulen Geschichte, die dieser Roman so lesenswert machen . Von Andreas Brunner Folgt man dem

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Aktuelle Forschung zur NS-Verfolgung

Kürzlich erschien in Einsicht 2020. Bulletin des Fritz Bauer Instituts eine Aufsatz der beiden Co-Leiter von QWIEN, Andreas Brunner und Hannes Sulzenbacher, in denen sie sich auf Basis ausgewählter Fallbeispiele mit der fortgesetzten Verfolgung homosexueller Männer durch die österreichischen Behörden in der Nachkriegszeit und der langjährigen Weigerung nach Wiedergutmachung widmen. In der Folge stellen wir

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